Dauerbrenner

HEFT 9-2013

Prozess der Neuausrichtung

Das aktuelle Fähigkeitsprofil der Marine

Hartmuth Wichmann

(Hartmuth Wichmann ist Referatsleiter Konzeption und internationale Zusammenarbeit in der Abteilung Planung des Marinekommandos Rostock.)

Die Bundeswehr befindet sich in einem umfassenden Prozess der Neuausrichtung mit dem Ziel, die Streitkräfte an die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen anzupassen. Im Rahmen dieses Reformprozesses wird auch das aktuelle und künftige Fähigkeitsprofil der Marine angepasst. Die Vorgaben, an denen sich die Bundeswehr und somit auch die Marine bei der Neuausrichtung zu orientieren haben, entstammen den aktuellen Verteidigungspolitischen Richtlinien, die der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maiziére, am 27. Mai 2011 vorgestellt hat sowie weiteren daraus abgeleiteten Dokumenten.
 

Die Grundlage: die Verteidigungspolitischen Richtlinien

In den Verteidigungspolitischen Richtlinien werden nach umfangreicher Analyse der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Vorgaben an die Streitkräfte im Allgemeinen abgeleitet.

Zunächst werden dazu die geografische und wirtschaftliche Situation der Bundesrepublik Deutschland und das Sicherheitsumfeld in der Mitte Europas betrachtet. Zu den genannten wirtschaftlichen Aspekten zählen dabei unter anderem die globalen wirtschaftlichen Verflechtungen, die Ressourcenabhängigkeit als Hochtechnologiestandort sowie der hohe Anteil des Exportes an der Wirtschaftsleistung.

Als noch wichtiger für die Sicherheitsinteressen werden aber die politischen Beziehungen zu ihren Partnern, namentlich den Vereinten Nationen, der NATO und der EU betrachtet. Durch strategische Vorgaben nehmen diese auch Einfluss auf die Wehrform, die Aufgaben, den Umfang, die Struktur, die Ausrüstung und die Organisation der Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig ist hier festgehalten, dass Einsätze der Bundeswehr im Ausland grundsätzlich nur gemeinsam mit Verbündeten und Partnern im Rahmen der Vereinten Nationen, der NATO und der EU geplant und durchgeführt werden.

Für die Aufgaben der Streitkräfte wird festgestellt, dass eine unmittelbare territoriale Bedrohung Deutschlands mit konventionellen militärischen Mitteln als unwahrscheinlich gilt. Größere Bedrohungen erwachsen demnach unter anderem aus zerfallenden und zerfallenen Staaten, aus dem Wirken des internationalen Terrorismus, terroristischen und diktatorischen Regimen, Umbrüche bei deren Zerfall und kriminellen Netzwerken. Um die Sicherheit Deutschlands und seiner Partner zu gewährleisten, soll nach den Verteidigungspolitischen Richtlinien angestrebt werden, die Auswirkungen von Krisen und Konflikten auf Distanz zu halten und sich aktiv an deren Vorbeugung und Einhegung zu beteiligen.

Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, sind einsatzbereite und bündnisfähige Streitkräfte vorzuhalten, die dem Stellenwert Deutschlands entsprechen. Gleichzeitig wird aber auch zugestanden, dass der Verteidigungshaushalt einen Beitrag zu der gesamtstaatlichen Aufgabe leistet, den Bundeshaushalt zu konsolidieren und dadurch die Schuldenlast künftiger Generationen zu mindern.

Die genannten Punkte sind eine Auswahl an Rahmenbedingungen, die in den Verteidigungspolitischen Richtlinien erfasst sind und aus denen grundsätzliche Anforderungen an die Streitkräfte im Allgemeinen abgeleitet werden. So soll die Bundeswehr beispielsweise in der Lage sein, Führungsverantwortung als Rahmennation zu übernehmen und benötigte Fähigkeiten für das gesamte Aufgabenspektrum bereitzustellen. Dazu sind zeitgleich rund 10.000 Soldatinnen und Soldaten durchhaltefähig vorzuhalten.

Für die einzelnen Teilstreitkräfte folgt, mit Blick auf die anhaltenden und unvorhersehbaren strategischen Unwägbarkeiten, dass sie auch künftig über ein breites und flexibles militärisches Fähigkeitsspektrum verfügen sollen. Die derzeitigen Einsätze bieten dabei lediglich eine Orientierung. Unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit, mit der Risiken und Bedrohungen einen militärischen Beitrag erforderlich machen, aus dem Zeitbedarf zur Bereitstellung der Fähigkeiten, der Beurteilung nationaler Interessen und der Finanzierbarkeit wird ein „Priorisiertes Fähigkeitsprofil Bundeswehr“ abgeleitet. Dieses beschreibt die Einzelfähigkeiten nach ihrer Art, ihrer Qualität und ihrem Umfang näher und legt damit die Vielfalt und das Durchhaltevermögen der Fähigkeiten in Abhängigkeit der oben genannten Kriterien fest.
 

Die Ableitung des Fähigkeitsprofils der Marine

Ein Dokument, das die Vorgaben der Verteidigungspolitischen Richtlinien für die einzelnen Teilstreitkräfte präzisiert, sind die Leitlinien zur Neuausrichtung der Bundeswehr. So wird auch das zuvor genannte „Priorisierte Fähigkeitsprofil Bundeswehr“ weiter konkretisiert, indem Gestaltungsrichtlinien für die Gewichtung der einzelnen Fähigkeiten formuliert werden. Dazu zählt unter anderem, dass ein breites Fähigkeitsspektrum mit einer Vielzahl einzelner Fähigkeiten zur Sicherstellung diverser sicherheitspolitischer Handlungsoptionen bereitgestellt werden soll.

Des Weiteren sollen Fähigkeiten modular, skalierbar und flexibel vorgehalten werden, um auf Bedrohungen und Anforderungen unterschiedlicher Art und Intensität reagieren zu können. Gemeinsam mit Partnern können so Verbände aufgestellt werden, um auf der einen Seite Seewege zu schützen oder territoriale Bedrohungen abzuwenden („protect“) und auf der anderen Seite zur Krisen- und Konfliktverhütung in außerheimischen Gewässern („project“) beizutragen.

Dementsprechend muss die Marine, der Kompetenz- und Fähigkeitsträger der Bundeswehr zur Wirkung gegen Ziele unter, auf und über Wasser sowie zur Wirkung von See an Land, das geforderte breite Fähigkeitsprofil der Bundeswehr mit einem abgestuften Durchhaltevermögen zur Verfügung stellen. Dazu hält die Marine gemischte Einsatzverbände im gesamten maritimen Fähigkeitsspektrum der Bundeswehr für Anfangs- oder Stabilisierungsoperationen vor. Die Zusammenstellung der Einsatzverbände richtet sich nach den Aufgaben, wobei insbesondere die Unterstützung von bundeswehrgemeinsamen Operationen von See aus, Aufklärung, Schutz und Überwachung der Seewege, Embargoüberwachung, Wiederinbesitznahme von Schiffen und Operationen zur Geiselbefreiung genannt werden. Dazu kann die Marine im Rahmen der Konfliktverhütung und Krisenbewältigung sowie zur Erfüllung der internationalen Verpflichtungen bis zu 1.000 Soldaten dauerhaft im Einsatz halten.
 

Das Fähigkeitsprofil der Marine

Für die Marine gilt es, die vorhandenen Ressourcen so einzusetzen, dass die gestellten Anforderungen bestmöglich erfüllt werden. Da neben einer sinkenden Anzahl von Soldaten zukünftig auch nur noch etwa 55 Schiffe und Boote, 40 Luftfahrzeuge sowie die Spezial- und landgebundenen Kräfte zur Verfügung stehen, müssen sowohl im Bereich Personal als auch Material innovative Wege eingeschlagen werden.

Um den Personalumfang an die neuen Herausforderungen anzupassen und Synergieeffekte zu erzeugen, werden die maritimen Kompetenzen in einer f lachen Führungsstruktur abgebildet. Unter Verzicht auf Zwischenebenen werden Aufgaben, Kompetenz und Verantwortung des ehemaligen Führungsstabs Marine, des Flottenkommandos und des Marineamtes in einem integralen Marinekommando gebündelt. Zu diesem gehören auch das „Maritime Operations Center“ (MOC) und der sogenannte „Fleet Entry Point“. Mit dieser Umstrukturierung geht eine Stärkung der Einsatzflottillen und des Marinefliegerkommandos als nachgeordnete Ebene einher. So wird die Struktur insgesamt flacher und stärker an den Einsatzerfordernissen ausgerichtet.

Um auf der einen Seite die Abwesenheitsbelastung der Besatzungsangehörigen zu mindern und auf der anderen Seite die Durchhaltefähigkeit der Marine im Einsatz zu erhöhen, werden in den Flottillen Mehrbesatzungsmodelle vornehmlich für Fregatten, Korvetten, U-Boote und Minenabwehrfahrzeuge ausgeplant. So sind für die vier neuen Fregatten der Klasse 125 künftig acht Besatzungen vorgesehen. Durch einen Besatzungstausch im Einsatzgebiet und den Einsatz neuer Techniken für eine „Intensivnutzung“ können diese Fregatten bis zu zwei Jahre und damit deutlich länger als andere Schiffe in Übersee stehen.

Um die Besatzungen, die gerade nicht an Bord einer Einheit zur See fahren, in Übung zu halten, werden zu den Einsatzflottillen gehörige Einsatzausbildungszentren eingerichtet. Die unmittelbare Inübunghaltung bietet maximale Flexibilität in der Ausbildungsgestaltung und erlaubt einen größtmöglichen Erfahrungsgewinn. Zudem wird die Abwesenheit der Soldaten vom Heimatstandort weiter reduziert, da durch die Einsatzausbildungszentren die Notwendigkeit zur Teilnahme an Lehrgängen an anderen Standorten reduziert wird.

Diese Maßnahmen sollen zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes bei der Marine beitragen. Für zukünftige Rüstungsprojekte ist durch eine erhöhte technische Automatisierung vorgesehen, eine Verringerung der erforderlichen Besatzungsgröße zu erreichen, um die knappe Ressource Personal zu schonen.

Auch die materielle Neuausrichtung der Marine ist tief greifend. So stehen der Flotte ab 2013 ein dritter Einsatzgruppenversorger und insgesamt sechs U-Boote der Klasse 212A zur Verfügung.

Bis Ende 2015 verringert die Marine die Klassenvielfalt der Minenabwehr- einheiten. Zugleich wird die Zahl der Einheiten schrittweise auf zehn reduziert. Durch Modernisierungsmaßnahmen, Missionsmodularität sowie eine langfristige Einplanung neuer Einheiten deckt die Marine auch zukünftig das breite Spektrum der Minenabwehr ab. Missionsmodularität bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Boote und Schiffe je nach zu erfüllendem Auftrag im Einsatzgebiet entsprechend ausgerüstet werden können.

Nach der geplanten Außerdienststellung der Schnellboote werden künftig elf Fregatten sowie fünf Korvetten K130 als Überwasserkampfeinheiten zur Verfügung stehen.

Mittelfristig ist die Beschaffung von sechs Mehrzweckkampfschiffen der Klasse 180 geplant, die sich ebenfalls durch Missionsmodularität auszeichnen. Als Unterstützungseinheiten sollen zukünftig zwei Nachfolgeeinheiten für die Betriebsstofftransporter und die vorhandenen sechs Versorgungsschiffe (Tender 404) das Fähigkeitsprofil die Flotte abrunden.

Ein neuer, mehrrollenfähiger Marinehubschrauber stellt einen weiteren elementaren Baustein für die künftigen Fähigkeiten und die Flottenstruktur dar. Mit dessen Beschaffung können unter anderem das Fähigkeitsprofil der Fregatten erhalten bleiben und bestehende Fähigkeitslücken geschlossen werden.

Die geplante bundeswehrgemeinsame Beschaffung von zwei „Joint Support Ships“ zur Verlegung von Einsatzkräften, Vorausstationierung im Krisengebiet, Präsenz und Sicherstellung der Führungsfähigkeit von See ist ein entscheidender Schlüssel zur Nutzung der See als Basis für streitkräftegemeinsame Operationen. Dazu gehören auch die Befähigung zu einer Durchführung von Evakuierungsoperationen sowie die Unterstützung humanitärer Hilfeleistung in Katastrophenfällen.

Bestandteil der Flotte werden weiterhin die landgebundenen Kräfte mit hoch spezialisierten maritimen Fähigkeiten sein. Sie werden in einem Seebataillon sowie dem Kommando Spezialkräfte Marine aufgestellt und besitzen eine hohe Einsatzrelevanz für heutige und künftige Operationen. Diese Kräfte sind hoch mobil und werden im maritimen Umfeld sowohl an Bord von Schiffen als auch für den Schutz von Hafenanlagen und Liegeplätzen eingesetzt.
 

Die Fähigkeiten der Einheiten im Einzelnen

Nachdem zuvor das Fähigkeitsprofil der Marine als Ganzes näher beschrieben wurde, sollen an dieser Stelle die Fähigkeiten der einzelnen Einheiten hervorgehoben werden. Der Fokus liegt dabei auf den Klassen, die auch noch mittelfristig Bestandteil der Flotte sind.

  • Fregatte Klasse 123
    Die Fregatten dieser Schiffsklasse – ursprünglich als U-Jagd Fregatten konzipiert – werden hauptsächlich als Führungsschiffe genutzt. Darüber hinaus können diese Einheiten sich selbst gegen anfliegende Luftziele verteidigen und andere Schiffe auf große Entfernungen bekämpfen.
     
  • Fregatte Klasse 124
    Dieser Schiffstyp ist als Luftverteidigungsfregatte ausgelegt und als solcher in der Lage, sich selbst und andere Einheiten gegen Bedrohungen aus der Luft zu schützen. Genau wie die übrigen Fregatten verfügt diese Schiffsklasse über eine umfangreiche Ausstattung zum Einsatz als Führungsschiff.
     
  • Fregatte Klasse 125
    Die Einheiten dieser Klasse befinden sich derzeit noch im Bau und werden nach jetziger Planung ab 2016 in Dienst gestellt. Dieser Schiffstyp ist besonders für Stabilisierungsoperationen im Rahmen der Konfliktverhütung und des Krisenmanagements ausgelegt und soll bis zu zwei Jahre im Einsatzgebiet verbleiben können. Diese Schiffe haben die Möglichkeit, verbündete Kräfte an Land zu unterstützen.
     
  • Korvette Klasse 130
    Für die Deutsche Marine sind die Korvetten der Klasse 130 ein komplett neuer Schiffstyp. Korvetten können neben ihrer beachtlichen Fähigkeit zur Überwasserseekriegsführung sehr präzise gegen Ziele an Land wirken und sind daher im besonderen Maße geeignet, streitkräftegemeinsame und multinationale Operationen von See aus in Küstennähe zu unterstützen.
     
  • Mehrzweckkampfschiff 180
    Nach geplanter Einführung der Einheiten zu Beginn des kommenden Jahrzehnts wird die Marine skalierbare, an den jeweiligen Auftrag angepasste, modulare Fähigkeiten zur Erfüllung streitkräftegemeinsamer maritimer Aufgaben der Bundeswehr erhalten. Die Einheiten der Klasse 180 werden modular „tailored to mission“ ausgestattet, um Beiträge im gesamten Aufgaben- und Intensitätsspektrum der Marine leisten zu können.
     
  • Unterstützungseinheiten
    Die Deutsche Marine wird auch zukünftig über eine Vielzahl von unterschiedlichen Unterstützungseinheiten verfügen. Sie versorgen die operativen und taktischen Kräfte auf See und im Hafen mit Kraftstoff, Wasser, Nahrungsmitteln, Ersatzteilen und Munition. Darüber hinaus unterstützen sie in den Bereichen Instandhaltung, Ausbildung und bei der medizinischen Versorgung. Die Einsatzgruppenversorger als bislang größte Einheiten der Deutschen Marine können darüber hinaus als Führungsplattform und schwimmendes Hospital für streitkräftegemeinsame Operationen eingesetzt werden.
     
  • Minenabwehreinheiten
    Auch in der Zukunft wird die Deutsche Marine das volle Spektrum an Möglichkeiten zur Minenjagd erhalten, auch wenn dazu eine reduzierte Anzahl an Bootsklassen und eine reduzierte Anzahl an Einheiten zur Verfügung stehen. Dennoch bleiben die Fähigkeiten zur Bekämpfung aller Arten von Seeminen erhalten. Die Minenabwehreinheiten verfügen darüber hinaus über die Fähigkeit zum Legen von Seeminen.
     
  • U-Boote Klasse 212A
    Die U-Boote der Klasse 212A der deutschen Marine gehören zu den weltweit modernsten konventionellen U-Booten. Dank des außenluftunabhängigen Brennstoffzellenantriebs können sie mehrere Wochen lang getaucht operieren. Die U-Boote können zur Bekämpfung von Seezielen und zur Aufklärung eingesetzt werden. Darüber hinaus können sie auch verdeckte Operationen, z.B. durch das Absetzen von Kampfschwimmern, unterstützen. Ihre bloße Anwesenheit bindet eine große Anzahl gegnerischer Kräfte.
     
  • Joint Support Ship
    Die Entwicklung dieser Einheiten befindet sich in der Konzeptphase. Avisiert ist ein größerer Fähigkeitsträger, dem bei der Verlegung von Einsatzkräften, der Vorausstationierung im Krisengebiet, der Präsenz und der Führungsfähigkeit von See aus eine wesentliche Rolle zukommen soll. Beim Joint Support Ship handelt es sich um ein streitkräftegemeinsames Projekt.
     
  • Seefernaufklärer P3C
    Zu den Aufgaben dieser Luftfahrzeuge gehören die Seefernaufklärung, die Seeraumüberwachung, die U-Jagd, die Lagebilderstellung und die Unterstützung eigener Kräfte als Führungs- und Überwachungsplattform. Im Falle einer Erneuerung der Tragflächen könnte die Nutzungsdauer vom Jahr 2025 bis ins Jahr 2035 verlängert werden.

Insgesamt sieht sich die Deutsche Marine mit diesen Einheiten gut gerüstet, um auch in Zukunft das breite Spektrum maritimer Fähigkeiten der Bundeswehr zu erhalten und einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit Deutschlands zu leisten.

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